bremsspur Guide Norman Bielig

Norman hat zusammen mit Flo bremsspur vor mittlerweile mehr als zehn Jahren gegründet. Entstanden aus dem eigenen Spieltrieb heraus und die Biker rund um Erlangen fürs Trailfahren zu begeistern, konzentriert sich Norman mittlerweile stärker aufs Guiding, auf die Ausbildung von Guides und Fahrtechniktrainern und das große Bild im Hintergrund. Beruflich dreht sich  bei ihm alles ums Mountainbike. Als Ausgleich geht es deshalb in den letzten Jahren ab und an mal mit schmäleren Reifen durch den Wald.

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Ausbildung

Gymnasiallehramt Deutsch und Geschichte I ehemaliger Chefredakteur des world of  mtb Magazins I Ausbilder Mountainbike beim Deutschen Alpenverein

Welche Veranstaltungen guidest du bei bremsspur?

Trailhouse Bayerischer Wald Donaukamm

Trailhouse Bayerischer Wald Arberkamm

Was ist deine Lieblingsregion zum Biken?

Der Bayerische Wald ist für mich noch immer eine der schönsten Bikeregionen bzw. Mittelgebirgsregionen. Deshalb bin ich auch sehr froh hier leben zu dürfen. Lange Trailabfahrten, hohe Berge und vor allem viel Ruhe zeichnen die Region aus.

Ab und an zieht es mich dann aber doch auch in hohe Berge, sprich die Alpen. Santa Catarina war für mich bislang ein Highlight, aber natürlich immer auch wieder Molini di Triora in den Seealpen.

Was bedeutet Nachhaltigkeit für dich?

Ein möglichst achtsamer Umgang mit Umwelt, Natur und Menschen. Vor allem bedeutet es für mich immer wieder auch mal zurückstecken und nicht alles zu tun, was ich vielleicht in dem Moment gern möchte.

Was ist dein Lieblingsausrüstungsstück?

Die Duun Jacke von Triple2. Warm, klein packbar und überall einsetzbar. Ein treuer Wegbegleiter.

Und natürlich mein neues Nicolai Saturn 14 mit Hope Anbauteilen.

Was bedeutet Biken für dich?

Biken bedeutet für mich viel verschiedenes. Mal bedeutet es mit Freunden unterwegs zu sein – da spielt es dann gar keine so große Rolle wie und wie hoch der Trailanteil ist. Mal bedeutet es einfach nur Fokus aufs Trailfahren, ein anderes Mal Naturgenuss und vor allem auch Einsamkeit. Am liebsten ist mir eine Mischung aus allem – mit ein, zwei guten Freunden auf einen hohen Berg steigen und dann einen technischen Trail bergab fahren. Dabei eine Brotzeit am Berg und ein Kaffee im Tal.

Was war dein schönstes Erlebnis beim Biken?

Da kommt es auch wieder drauf an in Bezug auf was. Ich mag es Menschen im Deutschen Alpenverein auszubilden und zu sehen, dass sie ein wahnsinnig bereicherndes Guiding in ihren Sektionen anbieten werden. Ich mag es mit Freunden hochalpin unterwegs zu sein und ab und an auch einfach mal eine gemeinsame Fahrt im Bikepark. Am eindrücklichsten war es aber immer noch als ich mit 14 auf meiner ersten Alpenüberquerung unterwegs war und diese riesigen Berge mich einfach nur Staunen ließen.

Warum guidest du?

Ich möchte Menschen die Regionen und die Wege, die ich liebe näher bringen. Ich möchte damit einen Dialog in diesen ländlichen Räumen anregen und ich bin einfach auch sehr gern mit Menschen draußen in der Natur unterwegs. Mountainbiken ist so vielfältig, wie die Menschen die es ausüben und so bringt jedes Guiding etwas Neues und jedes Mal lerne ich in irgendeiner Form etwas dazu.

Was ist dein Lieblingstrail?

Gute Frage. Ich mag meinen Haustrail rund um Deggendorf, einfach weil er beinahe perfekt ist und vor der Haustür liegt. Besonders in seinen Bann gezogen hat mich aber der Agrifoglio im Val Argentina.

Was möchtest du auf dem Bike unbedingt mal machen?

Wieder mehr hochalpine, kleine Abenteuer erleben.

Was sollte man über dich wissen?

Dass ich gern auch mal zwei Stunden und länger mein Bike trage und wie die Aussage „nur noch ein Anstieg“ einzuordnen ist.

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