AGB

I. Abschluß des Vertrages für ein Fahrtechnikseminar und/ oder eine MTB-Reise.

1. Mit der Anmeldung, die schriftlich, per Email, mündlich oder telefonisch vorgenommen werden kann, bietet der Kunde dem Unternehmen Bremsspur, Bielig & Bammes GbR, Inhaber Norman Bielig und Florian Bammes, den Abschluß eines Vertrages für die Veranstaltung eines Fahrtechnikseminares oder einer MTB-Reise verbindlich an.
2. Der Vertrag kommt mit der Annahme durch den Veranstalter zustande. Der Kunde erhält mit oder unverzüglich nach Vertragsschluß eine mündliche, telefonische, per Email geschickte oder schriftliche Bestätigung für die Teilnahme am MTB Event oder Fahrtechnikseminar.
3. Weicht die Vertragsbestätigung vom Inhalt der Anmeldung ab, so liegt ein neues Angebot vor, an das der Veranstalter 10 Tage ab Zugang der Bestätigung gebunden ist und das der Kunde innerhalb dieser Frist durch ausdrückliche oder schlüssige Erklärung (Zahlung der Anzahlung bzw. des gesamten Preises) annehmen kann.

II. Bezahlung

Der Preis ist vom Kunden direkt an den Veranstalter zu bezahlen. Die Bezahlung erfolgt wahlweise durch Überweisung, Bankeinzug, per Lastschrift oder Barzahlung. Bei Vertragsschluß ist der volle vereinbarte Kursbetrag zu leisten. Der Kursbetrag ist spätestens 2 Wochen nach Rechnungserhalt fällig. Rücktrittsgebühren sind sofort fällig.

III. Rücktritt

Bis 1 Monat vor Kursbeginn gilt bei den Bremsspur Fahrtechnikseminaren ein kostenloses Rücktrittsrecht. Für Angebote der MTB-Reisen gilt ein kostenloses Rücktrittsrecht von 6 Wochen. Bei kurzfristigen Rücktritten des Kunden behält der Veranstalter sich vor, je nach Aufwand eine Stornogebühr von bis zu 50% des Vertragswertes einzubehalten. Ab 7 Tage vor Reisen werden bis zu 90%, ohne Rücktrittserklärung 100% fällig.

IV. Leistungen

Unsere Leistungen ergeben sich aus der beiliegenden Leistungsbeschreibung. Nebenabreden, Wünsche, Vereinbarungen, die den Umfang der vertraglichen Leistung verändern, bedürfen der schriftlichen Bestätigung durch Bremsspur.

V. Teilnahmebedingungen

Der Veranstalter benötigt für alle Bremsspur Fahrtechnikseminare eine Mindestteilnehmerzahl von 4 Personen. Der Veranstalter kann daher bei Nichterreichung der Mindestteilnehmerzahl bis zum 3. Tag vor Seminarbeginn vom Vertrag zurücktreten, wenn die Mindestanzahl von 4 Personen nicht erreicht wird.

VI. Aufhebung des Vertrageswegen höherer Gewalt

Wird das Seminar in Folge bei Vertragsschluß nicht voraussehbarer höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt, so dass die MTB-Reise oder das Fahrtechnikseminar unmöglich oder unzumutbar wird, können sowohl die Teilnehmer als auch die Veranstalter den Vertrag kündigen. Die bereits geleistete Zahlungen werden umgehend zurückerstattet.

VII. Haftpflicht des Fahrtechnikseminar Veranstalters und Teilnahmegenehmigung

1. Jeder Teilnehmer einer MTB-Reise oder eines Fahrtechnikseminars ist an die für die Durchführung der MTB-Reise oder des Fahrtechnikseminars erforderlichen Anweisungen vom Seminarleiter oder sonstigem Personal gebunden. Er haftet für Schäden, die durch Nichtbeachtung solcher Anweisungen oder entsprechenden Verhalten entstehen. Jeder Seminarteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass andere Teilnehmer nicht gestört und gefährdet werden. Bei wiederholten groben Verstößen gegen die Anordnungen des Seminarleiters kann dieser den Teilnehmer vom Training ausschließen. Ein Anspruch auf Rückzahlung der Teilnehmergebühr besteht in einem solchen Fall nicht.
2. An MTB-Reisen oder Fahrtechnikseminaren kann nur teilnehmen, wer voll fahrtüchtig ist. Jede Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit, insbesondere durch Alkohol, Drogen oder Medikamente, führt zum Ausschluß von der Veranstaltung.
3. Die Teilnehmer verpflichten sich während der MTB-Reise oder des Fahrtechnikseminars die erforderliche Schutzkleidung, insbesondere einen Fahrradhelm, zu tragen. Ohne Fahrradhelm wird jeder Teilnehmer vom Seminar oder der Reise ausgeschlossen, ein Recht auf Rückzahlung der Kursgebühr besteht in diesem Fall nicht.
4. Den Teilnehmern ist bekannt, dass Mountainbiken, Fahrradfahren und insbesondere Downhill, eine gefährliche Sportart ist, die ein hohes Verletzungsrisiko mit sich bringt. Die Teilnehmer verzichten daher auf die Geltendmachung von deliktischen und vertraglichen Ansprüchen – außer in Fällen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit – gegenüber dem Veranstalter.
5. Die Teilnehmer verzichten – außer in Fällen von Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit- gegenseitig auf Ersatz etwaiger Unfallschäden, soweit diese nicht durch irgendeine Versicherungsleistung auszugleichen sind.
6. Schadensfälle während der Veranstaltung sind unmittelbar dem Reise- oder Fahrtechnikseminarleiter zu melden.

VIII. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen

Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen des Reisevertrages hat nicht die Unwirksamkeit des gesamten Reisevertrages zur Folge.

IX. Gerichtsstand

Der Reisende kann den Reiseveranstalter nur an dessen Sitz verklagen.
Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist der Wohnsitz des Reisenden maßgeblich, es sei denn, die Klage richtet sich gegen Vollkaufleute oder Personen, die nach Abschluss des Vertrages ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort ins Ausland verlegt haben, oder deren Wohnsitz oder gewöhnlicher Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgebend. Bei der Buchung von Reisen die durch einen Fremdveranstalter durchgeführt werden, gelten die jeweiligen Stornobedingungen des Veranstalters.

Die Europäische Kommission stellt eine Plattform zur Online-Streitbeilegung (OS) bereit. Die Plattform finden Sie unter http://ec.europa.eu/consumers/odr/