5 Tipps zum Ganzjahresbiken

Nach unserem letzten Camp Mitte Oktober, bei dem wir traumhaftes Wetter und noch bessere Pfade genießen durften, dachte ich, dass die Saison nun beendet sei. Das Bike in die Garage, Klamotten waschen, flicken, reparieren und die Laufschuhe schnüren bis der Schnee endlich kommt. Doch seitdem zieht es mich noch stärker aufs Bike als in den Wochen zuvor. Endlich mal wieder auf die ausgedehnte Hausrunde, dem Schwiegersohn der Nachbarn die Umgebung zeigen, … Es gibt mehr als genug Gründe den Wandel der Jahreszeiten auf dem Bike zu genießen.

Fünf Tipps für noch mehr Spaß in der kalten Jahreszeit haben wir dabei für dich:

  1. Die richtige Kleidung: Mit 850 m Höhendifferenz haben meine Touren meist nur ein bis zwei Aufstiege. Oft lasse ich zu Beginn die Jacke noch an bis ich warm bin und fahre dann nur noch mit Unterhemd, Longlseeve und Weste. Oben angekommen Wechselklamotten raus, Jacke an und mollig warm geht es hinab. Wichtig sind dabei vor allem Knie- oder Beinlinge, damit die Gelenke nicht auskühlen. Hilfreich sind auch leichte wasserdichte Shorts, die vor allem die Nässe von unten fernhalten.
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    Nachhaltig und fair produziert sind die Sachen von Triple2. Funktionieren tun sie zudem hervorragend.
  2. Kleidung wechseln: Ich habe immer einen Satz Wechselbekleidung dabei um bergab nicht mit nassen Klamotten fahren zu müssen. Wird es kälter nehme ich zusätzlich eine leichte Weste aus Kunstdaune mit, die mollig warm hält und kaum Platz in Anspruch nimmt. Wer keine Wechselhandschuhe hat, kann bergauf meist auch ohne fahren, da der Körper entsprechend Wärme produziert. Für die Abfahrt stehen dann weiterhin trockene Handschuhe zur Verfügung. Zusätzlich können leichte Knieschoner bei Wegrutschen Schutz bieten.
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    Die leichten Knieschoner von 661 schützen und sind wie Knielinge zu tragen.
  3. Trinken nicht vergessen: Oft vergisst man in der kühlen Jahreszeit die Flüssigkeitszufuhr, da wir nicht so stark schwitzen. Dennoch benötigt der Körper Flüssigkeit. In den Sigg Flaschen lässt sich warmes Wasser oder Tee mitnehmen und es bleibt halbwegs warm. So kann der Körper die Flüssigkeit besser aufnehmen und die Flaschen wiegen weitaus weniger als vollwertige Thermosflaschen.
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    Neben der Flüssigkeit, sollte natürlich auch auf den Genuss geachtet werden.
  4. Auch mal zurückstecken: Auch wenn ich zu Beginn meiner 20er der Meinung war immer und überall Biken zu dürfen, gibt es für mich mittlerweile Grenzen. In der Dämmerung und der Nacht halte ich mich von schmalen Wegen fern, auch der Wald hat einmal Ruhe verdient. Zudem meide ich Wege, die bei Nässe durch die Freizeitnutzung stark beansprucht werden, Meist gibt es felsige Wege, die sich auch bei Nässe ohne Spuren zu hinterlassen fahren lassen oder ich lasse das Bike doch auch mal in der Garage. Gerade im Herbst sind auch einige Wanderwege besonders frequentiert. Ich fahre meist außerhalb der Stoßzeiten, so dass es kaum Begegnungen gibt, so kann ich auch flüssiger fahren. Ansonsten gilt Respektvoll Miteinander.
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  5. Pflege nicht vergessen: Nach dem Biken wird erst das Bike gepflegt, sprich geputzt und getrocknet, anschließend geschmiert. Dann die Bekleidung sauber gemacht, damit sie möglichst lange hält und dann erst ich. Das Säubern der Ausrüstung dauert maximal zehn Minuten mit einem Eimer Wasser und ein, zwei Bürsten, sowie einem Tuch. Auf die Lebensdauer haben diese zehn Minuten allerdings einen erheblichen Einfluss.
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